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PCS Ausfahrt ins Frankenland 2019: Donnerstag Abend 23.05.19 - Sonntag 26.05.19

Weitere Bilder - nur für Mitglieder (Benutzer und Kennwort auf der Mitgliedskarte):

Himmel und Hölle lockten diesmal die Mitglieder des PC Schwaben nach Oberfranken, wo sie im Landhotel Sonnenblick in Bad Staffelstein bei schönstem Sonnenschein erwartet wurden. Auch bei dieser Ausfahrt war uns das Glück wieder hold und trotz relativ schlechter Prognosen hatten wir die ganze Zeit Cabrio-Wetter.

Beim freudigem Wiedersehen aller Teilnehmer auf der Terrasse und vielen Gesprächen verteilten Sylvia und Claus Plappert die Unterlagen mit dem Programm und dem Roadbook für das Wochenende.

Spontane, quasi über Nacht entstandene Umleitungen machten nähere Informationen beim Dinner notwendig. Obwohl Fritz Letters große Teile der Strecke vorab abgefahren war, kamen täglich neue Überraschungen streckentechnisch hinzu, die aber von allen gut gelaunt gemeistert wurden.

Ilse Nädele hatte – wie immer – mit viel Mühe und Akribie ein wunderbares, aber auch straffes Programm ausgearbeitet, so dass am Freitag bereits früh gestartet wurde. Nach einer Fahrt durch liebliche Täler, kurvenreiche Sträßchen und pittoreske Dörfer führte uns der Weg nach Baiersdorf. Unsere Mitglieder Brigitte und Gerhard Kilian empfingen die ankommenden Porsche bereits am Ortseingang. Sie lotsten uns durch die Innenstadt – auch Baiersdorf präsentierte sich als Großbaustelle mit vielen Sperrungen - und "beherbergten" unsere Fahrzeuge.

Zu Fuß ging es zum „schärfsten“ Museum der Welt- dem Schamel Meerrettich-Museum. Die ausführliche und informative Führung vermittelte uns einen interessanten Einblick in die Vorzüge dieser harten Wurzel. Sie benötigt besonderen Boden und viel Pflege, um ihre schmackhafte und gesunde Wirkung entfalten zu können. Früher wurde per Handarbeit gerieben und wie aufwändig das war, konnte wir selbst durch Reiben des Meerrettichs erfahren.

Beim anschließenden 11-Ührchen im "Storchennest" genossen wir Fränkische Bratwürste mit Kraut und dem frischen Meerrettich. Ein Porsche 991 GT3 sorgte in der Gartenwirtschaft für das CI-konforme Ambiente.

Besonders freuen durften wir uns durch die von Familie Kilian spendierten Schamel-Vesper­boxen, die diverse Meerrettichgläschen enthielten. Ein schönes Andenken an Baiersdorf und den Meerrettich!

Um 13 Uhr tauchten wir dann ab in die “Hölle“- die Teufelshöhle in Pottenstein mit ihren wunderschönen Tropf­stein­gebilden. Von insge­samt ca. 1000 Höhlen Oberfrankens ist diese Höhle mit ihren bizarren Gebilden die Größte.

Zurück aus der kalten "Hölle" in das sonnige warme Pottenstein erwarteten uns dort auf der Terrasse des Forellenhof's frisch geräucherte Forellen mit Salat.

Frisch gestärkt folgten die Nachmittags-Aktivitäten. 2 Alternativen standen zur Auswahl:

  • Der Erlebnispark Pottenstein bietet vom gemütlichen Skywalk bis zum Frankenrodel für jeden Geschmack interessante Aktivitäten. Allerdings machte die Alternative, das Segway Fahren im E-Fun Park, die Entscheidung nicht leicht.
  • Die "Gruppe Erlebnispark" erkundete den „Himmel“ auf dem 130 Meter langen Skywalk. brausten mit dem Frankenrodel "rot" oder dem Frankenbob "gelb" mehr als 1000 Meter ins Tal. Gemütlicher ging es auf den Gondeln des "Hexenbesen" zu.

Die "Gruppe Segway" wurde im E-Fun-Park mit leichten Fahrrad-Helmen ausgerüstet. Die Instruktoren stellten schnell fest, dass die meisten Teilnehmer noch nie etwas mit einem Segway zu tun hatten. Also begann das Segway-"Fahren" erstmal damit, ohne fremde Hilfe aufzusteigen und das Gleichgewicht zu halten. Innerhalb kürzester Zeit gewannen die Teilnehmer viel Selbstvertrauen und fuhren beherzt durch das Gelände. Zum Abschluss trauten uns die Instruktoren zu, gemeinsam eine etwas größere Runde zu fahren.

Offensichtlich hatten alle sehr viel Spaß dabei, wie man den vergnügten Gesichtern entnehmen konnte. Die Zeit verging wie im Fluge und wir mussten rechtzeitig zum Abendprogramm wieder zum Hotel zurück kehren.

Nach Ankunft im Hotel war dann Eile angesagt, wartete doch um 19 Uhr der Bustransfer in die Klosterschänke Banz. Dieses Restaurant hat sich auf die fränkische Küche mit Produkten aus der Region, frischen Zutaten und natürlichen Gewürzen spezialisiert. Das tolle Menü ließ keine Wünsche offen und wieder einmal hat unsre Ilse einen Volltreffer bei der Auswahl gelandet.

Zurück im Hotel ließen es sich einige Unverwüstliche nicht nehmen, einen Besuch in der zum Hotel gehörenden Tanztenne abzustatten. Die gewöhnungsbedürftige Musik versetzte alle zurück in die Jugend und manche ließen sich sogar zu einem Tänzchen hinreißen.

Ganz erstaunlich war dann am Samstag, dass bereits um 8:30 ALLE Teilnehmer zur nächsten Tagestour abgefahren waren, obwohl Abfahrt um 9:00 angesetzt war und das Orga-Team mit Fritz Letters und Sigrun Eissler um 8:30 einen leeren Parkplatz vorfand. Offensichtlich konnten es die Porsche-Begeisterten nicht erwarten ins Bayerische Brauereimuseum in Kulmbach zu gelangen, was das Highlight für den Samstag darstellte.

Das Roadbook führte die Teilnehmer erst nach Norden, durch Wälder und schöne Landschaften zu den Museen im Mönchshof nach Kulmbach.

Die rund 1,5 stündige Führung ließ keine Fragen zum Thema“ Bier“ offen und selbiges durfte dann im Anschluss gekostet werden. Es gibt in der Fränkischen Schweiz sage und schreibe über 100 Kleinbrauereien, Oberfranken punktet gleich mit 200 Brauereien und hat somit die höchste Bierdichte der Welt. Auf lediglich 551 Einwohner kommt somit eine Brauerei. Prost!!!!

Bei schönstem Frühlingswetter gab es einen zünftigen Sauerbraten "vor" der Stadtschänke in der Stadtmitte von Kulmbach.

Der anschließend geplante Besuch der Basilika Vierzehnheiligen konnte nicht mehr alle motivieren. Sie nutzten die Gelegenheit für einen "freien" Nachmittag… Einige sollen in der Eisdiele in Bad Staffelstein gesichtet worden sein.

Die Abschiedsver­anstaltung im Hotel Sonnenblick am Samstagabend wurde bei bester Stimmung bis in den frühen Morgen zelebriert, wobei alle etwas traurig waren, dass  diese wunderschönen Tage bereits schon wieder vorüber waren.

Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen hieß es dann auch wieder schweren Herzens Abschied nehmen, allerdings in der Gewissheit, dass NACH der PCS-Ausfahrt auch wieder VOR der nächsten sein wird.

Text: Sigrun Eissler
Bilder: Ute Kröger, Sigrun Eissler, Fritz Letters

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