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PCC-Langstrecke am Red-Bull-Ring - direkt vor dem Porsche Sports-Cup

PCC-Langstrecke am Red-Bull Ring im Rahmen des Porsche Sports Cup

Für einen Porsche Fahrer ist es kaum noch möglich auf dem anspruchsvollen Red Bull Ring in der Steiermark zu fahren. Die herrliche F1 Strecke im Süden Österreichs – eingebettet in eine traumhafte Voralpenlandschaft - ist sehr begehrt und entsprechend teuer.

Schon einige Jahre nutzt der PC Schwaben das Porsche Sports Cup Weekend dazu, unseren Fahrern dieses Highlight auf – und abseits der Strecke - als Lauf zur Langstrecken-Meisterschaft des PCD anzubieten.

Nicht nur die spannende Strecke mit fordernden Bergauf- und Bergab-Passagen, auch die gesamte Infrastruktur und Anlage des Kurses ist einmalig in unserem "PCD-Circus" und immer eine Reise wert.

Freitag, den 22.07.22, riefen wir pünktlich um 12 Uhr in den Briefing-Raum zur obligatorischen Fahrerbesprechung. Souverän, wie immer, ging unser Präsident Fritz Letters auf die Eigenheiten der Strecke ein und gab wichtige Hinweise zum Ablauf des Nachmittags und des Abends. Reich bebildert und anspruchsvoll animiert gab es für Auge und Ohr viel Neues. Im Rahmen des "Heger-Testtags"  gab es ausreichend Zeitslots über den Nachmittag verteilt, um sich und den Porsche auf den nicht leichten Kurs einzustimmen.

Zunächst musste bei der Zeitnahme ein Transponder empfangen werden, denn nur so konnte schon im Training ein nicht funktionierender Transponder oder ein schlechter Einbauort erkannt werden.

Um 17 Uhr schaltete die Boxenampel auf GRÜN und die lange Reihe wunderschöner Porsche wurde auf die Strecke geschickt. Nun hieß es eine Einführungsrunde zum Kennenlernen des Kurses und dann die alles entscheidende Setzrunde in der richtigen Rundenzeit zu legen. Dabei musste die Zeit für den Pflicht-Boxen Stopp mit Boxen-Ein- und Ausfahrt mit einkalkuliert werden.

Dann folgten 18 Runden, nur unterbrochen zwischen der 20. und 40. Minute zur Pflicht-Pause von 1 Minute. Diese wurde entweder zum Fahrerwechsel oder einfach nur als kurzer Stopp benutzt. Auch für die zahlreichen Zuschauer ist natürlich die Pause ein spannender Moment um die verschiedenen Taktiken zu beobachten.

Nur gut 10 Minuten nach dem Zieleinlauf wurde schon zur Siegerehrung wieder in den Briefing-Raum gerufen.  Der PCD Sportleiter Michael Haas und Fritz Letters nahmen die Siegerehrung mit seinem Vizepräsidenten Claus Plappert vor, sein Sportleiter Gerry Haag war um diese Zeit in der Technischen Abnahme des Sports Cup nicht abkömmlich. Jedoch hat er bereits im Vorspann einen Löwenanteil der vorbereitenden Arbeiten erledigt. Groß war die Freude über die liebevoll ausgewählten neuen Ehrenpreise, die der PC Schwaben für die Teilnehmer ausgesucht hatte. Seriensieger Thomas Glassl, PC Schwaben, hatte mit Blasenbildung im Kraftstoffsystem bei seinem 968 zu kämpfen und musste nach der Pause aufgeben. In der Klasse 2 riss die Glücksphase von Ullrich Kramer, PC Rhein-Main, nicht ab, die mit seinem Gesamtsieg in Zandvoort begonnen hat. Er stand als Klassensieger vor dem Inntaler Horst Wittmann und dem neuen Sportleiter des PC Rhein Main, Andreas Friedrich, auf dem Treppchen. In der großen Klasse holten sich das Team Martin Richter, PC Isartal, und dem für den PCD startenden Thorsten Töpel sowohl den Klassen als auch den Gesamtsieg.

Mit einem kräftigen Applaus verabschiedeten sich die Teilnehmer. Einhelliger Tenor: eine sehr gelungene Veranstaltung an einer der schönsten Strecken bei einem traumhaften Wetter – und wir wollen 2023 wieder in der Steiermark fahren.

Text: Michael Haas – Sportleiter Porsche Club Deutschland
Bilder: Gruppe-C