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PCS Pässe-Rundfahrt Les Diablerets und Genfer See
19.06.14 - 22.06.14

Traumhafte Landschaften bei bestem Wetter am Genfer See und in einer der schönsten Berg- und Gletscherregionen der Schweiz. Eine Ausfahrt vorbei an Weinbergen, über einige der interessantesten Pässe und Bergstrecken der Schweiz und Frankreichs, sowie entlang dem malerischen Genfer See.

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Ausfahrten der Vorjahre
--> BildBericht Rundfahrt durchs Erzgebirge 2013
--> BildBericht zur Pässefahrt Sexten (Südtirol) 2012
--> BildBericht Burgund 2010

Pässefahrten haben beim PC Schwaben eine lange Tradition. Auch der Traditions-Ort Les Diablerets war bereits viele Jahre der Winter-Austragungsort für "Porsche-Rennen mit Skifahren". 2014 haben wir Les Diablerets, eine der schönsten Berg- und Gletscherregionen der Schweiz zu unserem Ausgangpunkt für die PCS Ausfahrt gewählt. Die eigentliche Pässefahrt führt uns vorbei an Weinbergen, über einige der interessantesten Pässe und Bergstrecken der Schweiz und Frankreich an die südliche Seite des Genfer Sees.

Fritz Letters hatte die Route bereits am Schreibtisch in "Stuttgart" komplett mit Google Maps, Microsoft Routenplaner und Porsche PCM ausgearbeitet. Insbesondere in Frankreich konnten alle Strecken mit Streetview besichtigt werden. Dabei hatte die Kontrolle mit einer "echten" Landkarte bereits gezeigt, dass ein Streckenabschnitt nur als schwarze Linie – die Legende sagt befestigter/unbefestigter Fahrweg – gekennzeichnet war. Die ganzen Software-Systeme hatten keine Skrupel, die Porsche über diesen tatsächlich unbefestigten Abschnitt zu schicken. Solche Strecken lassen wir für unsere Ausfahrten nicht zu. Alle Strecken müssen asphaltiert sein. Diese Vorgabe galt auch 2013 bei der Ausfahrt ins Erzgebirge, die auch durch Tschechien führte. Die Anzahl der Schlaglöcher war 2013 nicht limitiert.

Nach vielen Stunden am Schreibtisch sind dann 2 Roadbooks entstanden, bei denen alle Strecken asphaltiert und zumindest in Frankreich mit Streetview besichtigt werden können. Das touristische Roadbook bietet interessante Strecken mit vielen Pässen und Strecken, die einigermaßen leicht zu navigieren und zu befahren sind. Im "anspruchsvollen" Roadbook sind noch ein paar Pässe mehr und ein paar kleinere Straßen enthalten, sodass bis zum Mittagessen auch 30 km mehr zu fahren sind.

Auf der Anfahrt bei bestem Wetter an Fronleichnam – nicht in allen Schweizer Kantonen Feiertag – machen einige Teilnehmer bereits Station am Genfer See. Sie treffen dann bereits in bester Laune im Laufe des Nachmittags im Eurotel Victoria, Les Diablerets, ein. Auf der Hotelterrasse ist die Freude über ein Wiedersehen groß und wir genießen die diesen schönen Nachmittag ohne Stress in der schönen Berglandschaft.

Beim Begrüßungsabend steigt die Spannung auf die Ausfahrt am nächsten Tag. Denn Claus und Sylvia Plap-pert haben die Roadbooks für die nächsten Tage ausgegeben und bereits einige Herausforderungen für den nächsten Tag angekündigt. Denn Ute und Karl-Heinz Kröger – Sie sind bereits am Montag am Genfer See zum Kurzurlaub angereist und haben einige Streckenabschnitte geprüft – haben bereits signalisiert, dass ein Streckenabschnitt auf der Route bei Les Gets komplett gesperrt ist.

Gerry Haag und Fritz Letters haben – wie jedes Jahr – die meisten Streckenabschnitte am Vortag der Ausfahrt inspiziert und im 911 Cabrio abgefahren. Dabei hat sich herausgestellt, dass die einzige Ausweichstrecke um Les Gets über eine mehr oder weniger 1,5 spurige Strecke führt – diese gehört bereits zum anspruchsvollen Roadbook. Also eigentlich kein Problem. Aber! Dies ist in der gesamten Region die einzige Ausweichstrecke und damit zumindest am Donnerstag Nachmittag total überlastet.

Am Abend erklären Gerry Haag, Claus Plappert und Fritz Letters die Streckenführung – natürlich mit den Informationen zur Sperrung und zu allen sonstigen "Spezialitäten". Beim frühen Aufbruch am nächsten Morgen herrscht nur wenig Verkehr – selbst auf der Umleitungsstrecke – so dass alle die tolle Landschaft und die vielen Pässe bei schönstem Bergwetter genießen können.

Eine kleine Herausforderung "steht" auf der Umgehungsstrecke. Auf der 1,5 spurigen Strecke werden kleine lokale Ausbesserungsarbeiten ausgeführt und dafür haben sie den größtmöglichen Teerlaster auf der Strecke platziert. Aber alle 35 Porsche haben sich unter Mithilfe der Strassenarbeiter irgendwie vorbei gequält.

Nach dieser ersten Etappe über Col de la Croix, Pas de Morgins, Ollon, Col du Corbier, Col de l'Encrenenz und Col de la Savolière treffen wir uns zum 11-Ührchen (Spezialität des PC Schwaben) im Restaurant Jean de la Pipe. Ilse Nädele hat wie immer den kulinarischen Teil der Ausfahrt hervorragend vorgeplant. Die vielen anstrengenden Telefonate und E-Mails in der jeweiligen Landessprache erkennt der Teilnehmer nur daran, dass alles reibungslos funktioniert. Der Wirt der Berghütte backt extra frische Blätterteig-Häppchen für uns und bietet einen sehr netten Empfang. Am Vortag war die Hütte noch geschlossen.

Frische gestärkt nehmen wir die nächste Etappe Richtung Genfer See in Angriff über den Col de la Ramaz, Col deu Perret, (Col de Jambaz), Col des Arces, Col de Terramont, La Forclaz, und Col du Taillet. Ziel ist das Hotel Les Cygnes in Évian-Les-Bains. Dort hatte Ilse Nädele nach akribischer Detailarbeit Parkplätze "organisiert". Der Bürgermeister hatte uns Tickets für 35 Porsche in der Tiefgarage des Hilton verkauft. Diese hatten Ute und Karl-Heinz Kröger auch bereits abgeholt und bezahlt. Der Bürgermeister hat sich allerdings nicht darum gekümmert, dass die Parkplätze auch frei waren! Von dort ging es am Strand entlang zum Restaurant. Groß ist die Freude, dass wir auf der Strandterrasse direkt am See sitzen, trinken und essen können.

Gut gelaunt und gestärkt treten wir die gemütliche Rückfahrt entlang des Genfer Sees zum Hotel in Les Diablerets an. Logischerweise treffen sich dort die Meisten um die schönen Erlebnisse zu besprechen. Der Schweizer Hüttenabend beginnt mit einem Apero vor der Hütte. Raclette ist für den Abend angesagt. Vorgabe des Hoteliers Stephane Wartner sind 10 Portionen. Nach 3 – 5 Tellern ist es üblicherweise genug. Eine kleine Gruppe versucht, die 10 Teller zu schaffen. Nach 8 Portionen ist Schluss (Komischerweise sind aus der Küche ab der 6. Portion immer größere Portionen aufgetischt worden!). Zur Verdauung sind dringend einige Schnäpse notwendig. Die Bar kann nach einigen Tanzeinlagen nur noch wenige Besucher registrieren.

Nach der Pässefahrt am Freitag steht am Samstag der Genfer See auf dem Programm. Nach kurzer Fahrt nach Villeneuve am Genfer See können die Porsche im extra für uns reservierten Schulhof abgestellt werden. Die lokale Polizei hat dies vorbildlich geregelt, denn Ilse Nädele hat dies natürlich lange vorher organisiert. Ziel der Fahrt mit dem Schiff ist die Altstadt von Vevey. Dort angelangt versucht Fritz Letters den Fußweg zum Cafe du Port herauszufinden. Geheimtipp: Es sind nur 20 m vom Landungssteg! Das Menü mit Filets de Perche (Barschfilets) ist ein Muss am Genfer See. Anschließend steht bei diesem schönen Wetter individuelles Bummeln, Eis-Essen oder, oder .. auf dem Programm. Nach der Rückfahrt mit dem Schiff entlang des See-Ufers ist für einige Wenige die Ausfahrt zu Ende. Sie treten die Heimreise an. Die Meisten fahren relaxt durch die Weinberge zurück zum Hotel und freuen sich auf den Abschluss beim Candlelight Dinner und Public Viewing an der Bar oder auch nur auf die schönen Gespräche am Abend und fahren am Morgen mit schönen Erinnerungen zurück nach Deutschland.

Für die Organisatoren steht die nächste Passefährt 2015 bereits fest. Zielort ist wie bereits 2012 Sexten am Kreuzbergpass (Dolomiten) vom 28.05.15 bis 31.05.15.

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